Funde Oktober 2018

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Auf Burg Wersau wird natürlich fleissig weiter gegraben. Heute, am 6. Oktober 2018 ergaben sich einige interessante Funde und Erkenntisse. Hier einige Bilder und kurze Erklärungen.

Blick in die aktuelle Ausgrabung. Wahrscheinlich handelt es sich hier um den bisher verschütteten Burggraben. Die gelblichen höheren Schichten enthielten fast keine Funde, während die darunter liegenden dunkleren zahlreiche Keramiken freigeben (sichtbar rechts im Bild). Der dunklere Teil in der Mitte ist ein Holzbrett, sicher einige hundert Jahre alt.

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Erstes Lichterfest auf der Wersau sorgte für Begeisterung und Gänsehautmomente

Ein nicht besseres Wetter konnten die Mitglieder des Arbeitskreises Burg Wersau und des Fördervereins erwischen, als sie am Samstag, den 14. Juli 2018 zum ersten Lichterfest auf der Wersau einluden. Die Veranstaltung begann bereits am Nachtmittag und so konnten sich die Besucher den hübsch hergerichteten und stets gepflegten Archäologiepark aus der Nähe und zunächst bei Tageslicht anschauen. Hella Müller, die Leiterin des Arbeitskreises Burg Wersau, führte mehrmals sachkundig über das Gelände und erklärte die einzelnen Grabungsschnitte. Zum frühen Abend füllte sich das Burgareal zusehends und die fleißigen Helfer bekamen nach und nach immer mehr zu tun. Glücklich über den regen Zuspruch sorgten diese mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen sowie allerlei Leckereien wie zum Beispiel Pulled Pork mit Kraut im Brötchen, Wildschwein- und Rindsbratwürsten sowie Brötchen mit vegetarischem Brotaufstrich für das leibliche Wohl der Besucher. Die Band „Stonehenge“ um den Sänger Klaus Städtler rundeten mit handgemachter Musik das stimmungsvolle Ambiente ab.

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Burg Wersau – Das erste Mal auf einer Ausgrabung

von Leonie Apostel und Alexander Marder

Am 11. November 2017 waren wir zu Besuch auf dem Gelände der Burg Wersau in Reilingen
in der Nähe von Heidelberg. Wir sind Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie
der Fachrichtung Wissenschaft – Medien – Kommunikation und momentan im 3. Semester.
Für die Übung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit hatten wir den Auftrag, uns dort
umzusehen und die Archäologen, Ehrenamtlichen und den Arbeitskreis zu ihrer Tätigkeit zu
befragen, um daraus einen Beitrag zu erstellen, der entweder auf dem Blog der Burg
Wersau, dem WMK Blog, dem Campusradio oder auf anderen medialen Formaten
erscheinen sollte. Wir haben uns entschieden einen Beitrag für die Burg Wersau zu verfassen
und dahingehend die Beteiligten ein bisschen ausgequetscht.

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Grabungssaison 2018 in vollem Gange

Seit Anfang März ist die neue Grabungssaison angelaufen. Bedingt durch die Minustemperaturen Ende Februar war der Boden gefroren und deshalb konnte nicht eher gegraben werden.

Erneut sind Studenten der Universität Heidelberg auf dem Anwesen der ehemaligen Burg Wersau, um hier eine Lehrgrabungskampagne durchzuführen. Unterstützt werden sie vom Grabungsleiter der Universität Heidelberg Justin Schmidt. Derzeit werden die Fundamente eines Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Wer schon eine Weile nicht mehr auf dem Areal der Burg Wersau war, wird sich wundern, wieviel hervorragende Arbeit hier geleistet wurde.

Die Grabungsarbeiten sind hervorragend vorangekommen

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Medienwirksame Unterstützung der Burg Wersau durch Karlsruher Studenten

20 Studenten aus dem 3. Bachelor-Semester Wissenschaft-Medien-Kommunikation des Karlsruher Instituts für Technologie (Abteilung Wissenschaftskommunikation) sowie die Dozentin Lisa Leander besuchten am 11.11.2017 das Grabungsareal der ehemaligen Burg Wersau.

Deren Projekt über die nächsten Wochen wird es sein, wie man am Beispiel der Burg Wersau die Öffentlichkeitsarbeit mit multimedialen Beiträgen unterstützt, um die Akzeptanz der Bevölkerung in Reilingen sowie in den umliegenden Gemeinden für solche arbeits- und geldintensiven Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten zu steigern und allgemein das Interesse zu wecken. Nicht jedem ist bewusst, mit wieviel persönlichem Engagement die ehrenamtlichen Mitarbeiter solcher Ausgrabungen dies überhaupt erst möglich machen und darauf gilt es hinzuweisen. Fördervereine sorgen dafür, dass die Kassen der Kommunen möglichst gering belastet werden und zudem soll in Zukunft bei entsprechender Nachfrage ein Ausgrabungscamp auf der Burg Wersau weitere Einnahmen bringen.

Mit diversen Konzepten zum Erfolg

Die Studenten der Abteilung Wissenschaftskommunikation des KIT haben sich mehrere Themenschwerpunkte ausgesucht, um hier möglichst breit gefächerte Unterstützungsarbeit leisten zu können. Nach erfolgter Begrüßung durch Hella Müller, der Leiterin des Arbeitskreises Burg Wersau, führte Justin Schmidt, der Grabungsleiter der Universität Heidelberg durch die unterschiedlichen Bereiche des Ausgrabungsareals.

Große Vorfreude bei den Studenten und dem AK Burg Wersau

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Besuch aus Fernost für die Burg Wersau

Die ehemalige Burg Wersau lockt selbst Besucher aus dem fernen Asien an. So geschehen am 21. August 2017, als Yuki und Peter Babucke aus dem fernen Japan anreisten, um sich unter anderem auf dem Grabungsareal der Burg Wersau umzusehen. Peter Babucke arbeitet in leitender Funktion an der Tokyoter Börse, er und seine Frau Yuki hatten vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Burg Wersau, Herrn Dirk Müller, von den Ausgrabungen gehört und wollten sich dann lieber über die echten Ausgrabungen vor Ort informieren als sich das Heidelberger Schloss anzusehen.

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Ferienkinder zu Gast im Archäologie-Park Burg Wersau

Hoher Andrang beim Ferienprogramm des Arbeitskreises Burg Wersau

Nicht nur schönes Wetter entscheidet über das Gelingen einer Freizeitgestaltung, sondern ein Herz für Kinder.

Rundum wohl fühlten sich die 25 Ferienkinder, die den Weg in den Archäologie-Park der Burg Wersau fanden. Leider war es dem Arbeitskreis auf Grund der vielen Grabungsschnitte und der dadurch vorhandenen Gefahrenquellen nicht möglich, die Zahl der Teilnehmer zu erhöhen. Die Anmeldeliste zeigte, dass gerne noch mehr Kinder an dieser Veranstaltung teilgenommen, hätten aber die Vernunft musste siegen. Nach einer launigen Begrüßung durch Hella Müller, einem kühlen Getränk und der obligatorischen Bearbeitung der Namensliste ging es endlich los.

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Besuch beim Ottheinrich-Gymnasium Wiesloch

Ungefähr 180 Schüler lauschten Hella Müller am 21. Juli 2017 bei Ihrem Rückblick auf die 6 Besuche des Gymnasiums im Jahre 2016/17. Da jede Klasse einen anderen Schwerpunkt hatte, wurden diese noch einmal hervorgehoben. Die Klasse 6 e hatte beispielsweise das Thema „Numismatik“, die Klasse 6 a „Karl der Große“ usw. Überrascht war Hella Müller über das gespeicherte Wissen. Besondere Freude kam auf, als sie verkündete, dass  die 100 mitgebrachten Bilder, die mit Hilfe  der engagierten Lehrerin Frau Gutemann vor Beginn des Vortrags auf eine Wäscheleine aufgehängt wurden, mitgenommen werden dürfen.

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Arbeitskreis Burg Wersau beteiligt sich an der Eröffnung des Fahrradweges

Nicht genug der Grabungsaktivitäten beteiligte sich der AK an der Eröffnung des Fahrradweges in Form eines Willkommensgrußes  – Waffeln mit Erdbeeren, frisch vom Bauer Schröder und heißem Kaffee. Kalte Getränke stellte die Gemeinde zur Verfügung. Philipp Bickle präsentierte sich im Cut mit seinem Holzlaufrad und Willi Krüger im Wersauer-Gewand um die Gäste, wie auf der Wersau üblich, mit seiner Fanfare zu begrüßen. Die wehenden Fahnen Wersau/Reilingen zeigte den Radlern den Weg. Ein kurzer Stopp, Begrüßungsworte von Bürgermeister Weisbrod, Kurzerklärung von Hella Müller über den Standort und schon ging begleitet mit den guten Wünschen der Wersauer weiter auf dem neuen Radweg. Kaffee „all“, Erdbeeren „all“, Waffeln „all“ –  es war wie immer eine „runde Sache“.

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Erfolgreicher Start in die Grabungssaison

Auf der Wersau war in den ersten eineinhalb Monaten der neuen Grabungssaison schon mächtig was los

Mit großen Arbeitseinsätzen begann der Monat April, um die Grabungsschnitte wieder vorzeigbar zu machen. Mähaktionen, ob mit dem kleinen Mäh-Traktor, der Motorsense oder dem Motorrasenmäher nahmen alleine zwei Samstage in Anspruch. An einem weiteren Samstag wurden die Grabungsschnitte von den Abdeckungen und die Schnitte durch die Damen der Archäologie-Abteilung vom Unkraut befreit. Nicht zu kurz kam der Aussichtsberg, den man zwischendurch mit immer neuen Blumen bestückte. Eine wirklich lohnende Arbeit.

Der neu gestaltete Aussichtshügel

360 Grad-Ansicht vom Grabungshügel aus gesehen

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