Auf zum Reilinger Adventsmarkt

Unser Stand ist mittlerweile aufgebaut und wir freuen uns riesig über euren Besuch. Die Feuerschale wird uns heute Nacht ordentlich wärmen und der Schmied wird seine Künste zum Besten geben.

Gegen 21 Uhr wird uns Peter Geng beim Historischen Adventssingen in Stimmung bringen (Zeitpunkt in Abhängigkeit des Programmablaufs auf der Hauptbühne).

Bei uns gibt es lecker Glühwein mit viel Liebe und in Handarbeit aus Dornfelder gemacht sowie unsere selbstgemachte Gulaschsuppe.

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Fund eines Kiliansschillings auf der Burg Wersau

Immer wieder gibt es tolle Münzfunde auf dem Grabungsareal auf der ehemaligen Burg Wersau. Neuestes Beispiel ist die Entdeckung eines sogenannten Kiliansschillings, der im Jahre 1696 geprägt wurde. Gefunden wurde sie von einem Mitglied der Archäologie-AG des Gauß-Gymnasiums Hockenheim. Wie die Münze auf die Wersau kam, bleibt derzeit noch ein Rätsel.

Kiliansschilling (geprägt 1696)

Kiliansschilling (geprägt 1696)

Der Kiliansschilling geht auf die Zeit des Würzburger Fürstbischofs Johann Gottfried von Guttenberg zurück, der von 1645 bis 1698 lebte. Die heutige Adelsfamilie ist mit dem Dirigenten Ennoch von Guttenberg und dem ehemaligen Bundesminister Karl Theodor zu Guttenberg immer noch sehr bekannt.

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Letzte Unterrichtsstunde in diesem Jahr

Der Arbeitskreis Burg Wersau, der schon 5 Jahre diese Form des Unterrichtes praktiziert, blickt zufrieden auf das wachsende Interesse der Gymnasien rund um Reilingen. Das Angebot der etwas anderen Art der Vermittlung regionaler Geschichte wird mehr und mehr wahrgenommen.

Haben anfänglich Grund- und Hauptschulen an dem Programm teilgenommen, so waren in diesem Jahr hauptsächlich die Gymnasien vertreten. Alleine das Ott-Heinrich-Gymnasium aus Wiesloch besuchte mit seinen sämtlichen sechsten Klassen das Archäologiegelände.

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Die Schüler des Ottheinrich-Gymnasiums beim Rundgang

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Tag des offenen Denkmals

Gemeinsam Denkmale erhalten

Strahlend blauer Himmel und hohe Temperaturen empfing die über 300 Besucher beim Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 auf dem Ausgrabungsareal der ehemaligen Burg Wersau und auf den umliegenden Kisselwiesen.

Viele interessierte Bürger aus Reilingen und den umliegenden Gemeinden sowie einige Gemeinderäte, ehemalige Bürgermeister und sogar eine 50-köpfige Delegation aus dem kleinen Städtchen Wersau im Odenwald kamen zu Besuch, um einen Einblick in die Ausgrabungen der Burg Wersau zu bekommen.

Willy Krüger begrüßte die anwesenden Gäste

Willy Krüger begrüßte die anwesenden Gäste

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Gemeinsam Denkmale erhalten – Arbeitskreis sowie Förderverein Burg Wersau laden zum Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 in Reilingen ein

Begehung der Ausgrabungsstätte „Burg Wersau“ sowie der Fröschau und der Kisselwiesen unter wissenschaftlicher Führung

Veranstaltungsort: Reilingen, Schlossmühle 2 – Eröffnung um 11:00 Uhr durch Bürgermeister Stefan Weisbrod – Ende gegen 17:00 Uhr

Viele interessante Eindrücke von einem historischen archäologischen Gelände erwarten uns am 11. September 2016 beim Tag des Denkmals. Das Grabungsareal weist ein paar Besonderheiten auf. Es ist nicht römisch, es gibt auch keine Burg mehr und auch ein Weinkeller wurde bisher noch nicht gefunden. Dafür wurden allerdings Tausende von Scherben und andere bedeutende Funde aus vielen Jahrhunderten entdeckt. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Weiter lesen ...

Aktuelle Funde auf der Wersau machen Lust auf mehr

Vorbereitungen zum Tag des offenen Denkmals in vollem Gange

Nachdem sich die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Burg Wersau einige Tage Grabungspause gegönnt hatten, wird nun unter der Leitung von Hella Müller (AK Wersau) und Justin Schmidt (Grabungsleiter des Landesamtes für Denkmalpflege) das Areal für den am 11. September 2016 stattfindenden Tag des offenen Denkmals in Reilingen hergerichtet. Die diversen Grabungsstellen werden derzeit durch Wege miteinander verbunden und mit Hinweistafeln versehen. Dies dient nicht nur für diesen Termin, sondern auch künftig für den in der Vorbereitung stehenden Archäologiepark auf der ehemaligen Burg Wersau.

Ausstellung beeindruckender Funde

Schüsselkachel (Vorder- und Rückseite) 14. Jh.

Schüsselkachel (Vorder- und Rückseite) 14. Jh.

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Treff des Arbeitskreises Burg Wersau

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  Am 27 Juni fand das Treffen des AK Wersau statt. Hella Müller und Hartwig Thome führten uns zu diversen angedachten Stationen des in der Vorbereitung stehenden Archäologieparks und erläuterten, mit welchen Hilfsmitteln die ehemaligen Gebäude, Türme etc. dargestellt werden sollen.

Zum Tag des Denkmals, der am 11. September 2016 auf der Wersau stattfinden soll, werden schon einige interessante Dinge sehen zu sein. Im Laufe der Zeit wird der Archäologiepark stetig ausgebaut und nach und nach fertiggestellt. Eines der Highlights wird der Hügel sein, von dem man aus einen tollen Ausblick auf das gesamte Grabungsareal und die nähere Umgebung hat. Eine von uns – der Name fällt mir spontan leider nicht ein ? – fühlte sich denn auch gleich wie eine Herrscherin, als die oben auf dem Hügel eintraf.

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Ende der Saison 2015

An diesem Wochenende wurde die Grabungsaison 2015 beendet und die gesamte Anlage auf dem Grabungsgelände winterlich verpackt. Hier sind einige Eindrücke über die Anlage und die letzten Erkenntnisse der Forschung:

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Der neue Container soll die Funde auf dem Gelände sicherer verwaren. Die Sicherheit gilt eher dem Erhalt als der Gefahr von Diebstahl: Es handelt sich um tausende von Scherben, die für die Forschung wichtig sind, aber keinen kommerziellen Wert darstellen.

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In diesem Grabungsabschnitt traten zuletzt die interessantesten Informationen zu Tage. Hier treten besonders deutlich die unterschiedlichen Bauabschnitte der Schloßmühle in verschiedenen Jahrhunderten zu Tage.

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Interview mit Justin Schmidt

Justin3Justin Schmidt ist Grabungsleiter bei den derzeitigen Ausgrabungen auf der Burg Wersau. Er war bei den Ausgrabungen dabei seit die Universität Heidelberg diese durchführt und hat dort seinen Magister in Archologie abgeschlossen. Das Interview führte Benny Schaich vom Förderverein Burg-Wersau e.V.

Hallo Justin, Du leitest als Archäologe derzeit die Ausgrabungen auf der Burg Wersau. Wie wird man das, Archäologe, und wie ist Dein persönlicher Werdegang?

Das ist natürlich nie das Gleiche. Jeder hat seinen individuellen Werdegang und somit ist das auch sehr individuell geprägt, gerade in der Archäologie. Es gibt insgesamt sehr wenige die das machen.

Mein persönlicher Weg fing eigentlich damit an, dass ich von der Schule mal ein Praktikum am Landesamt gemacht habe. Ich hatte den Gedanken daran vergessen, bis es dann um meine Studienwahl ging. Mir ging es vor allem darum, dass ich etwas theoretisches und praktisches kombinieren konnte. Ursprünglich dachte ich an eine Ausbildung, aber dann wollte ich doch wieder etwas Theorie-lastigeres. Für mich war das die perfekte Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Beides kann sehr stark vertieft werden und so bin ich dann zur Archäologie gekommen. Weiter lesen ...