Werkzeug des Archäologen: Der Pantograf

Eines der wichtigen Werkzeuge für Archäologen ist der sogenannte Pantograf, ein Ding aus Schnüren und Metall mit dem man Einen Befund in eine Zeichnung übertragen kann. Am Wochenende befand sich dieser wieder einmal auf der Burg Wersau im Einsatz. Das Prinzip des Pantografen ist es mittels Dreiecksübertragung ein vorhandenes Bild zu verkleinern. Durch die Grabungssituation ist das allerdings nicht so einfach und führte zur Erfindung eines Gerätes das mit Schnüren und spezieller Mechanik funktioniert. Am besten man schaut sich das „Ding“ einmal auf einem Bild an:

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Weiter geht’s im Burggraben

Weiter geht es im alten Burggraben. In den letzten Wochen haben unsere Ausgräber den Burggraben bis zu seiner letzten Tiefe ausgehoben, das heißt, bis zu dem Punkt an dem er verschüttet wurde.

Hier zeigt sich jetzt ein deutlich anderes Bild: Scherben und Steine zu Hauf. Da der Burggraben immer auch als Müllgrube verwendet wurde findet man darin zahlreiche Teile weggeworfener Artefakte. Fast immer handelt es sich dabei um das was am besten Erhalten bleibt, nämlich die Scherben keramischer Geräte.

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Erstes Lichterfest auf der Wersau sorgte für Begeisterung und Gänsehautmomente

Ein nicht besseres Wetter konnten die Mitglieder des Arbeitskreises Burg Wersau und des Fördervereins erwischen, als sie am Samstag, den 14. Juli 2018 zum ersten Lichterfest auf der Wersau einluden. Die Veranstaltung begann bereits am Nachtmittag und so konnten sich die Besucher den hübsch hergerichteten und stets gepflegten Archäologiepark aus der Nähe und zunächst bei Tageslicht anschauen. Hella Müller, die Leiterin des Arbeitskreises Burg Wersau, führte mehrmals sachkundig über das Gelände und erklärte die einzelnen Grabungsschnitte. Zum frühen Abend füllte sich das Burgareal zusehends und die fleißigen Helfer bekamen nach und nach immer mehr zu tun. Glücklich über den regen Zuspruch sorgten diese mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen sowie allerlei Leckereien wie zum Beispiel Pulled Pork mit Kraut im Brötchen, Wildschwein- und Rindsbratwürsten sowie Brötchen mit vegetarischem Brotaufstrich für das leibliche Wohl der Besucher. Die Band „Stonehenge“ um den Sänger Klaus Städtler rundeten mit handgemachter Musik das stimmungsvolle Ambiente ab.

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Burg Wersau – Das erste Mal auf einer Ausgrabung

von Leonie Apostel und Alexander Marder

Am 11. November 2017 waren wir zu Besuch auf dem Gelände der Burg Wersau in Reilingen
in der Nähe von Heidelberg. Wir sind Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie
der Fachrichtung Wissenschaft – Medien – Kommunikation und momentan im 3. Semester.
Für die Übung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit hatten wir den Auftrag, uns dort
umzusehen und die Archäologen, Ehrenamtlichen und den Arbeitskreis zu ihrer Tätigkeit zu
befragen, um daraus einen Beitrag zu erstellen, der entweder auf dem Blog der Burg
Wersau, dem WMK Blog, dem Campusradio oder auf anderen medialen Formaten
erscheinen sollte. Wir haben uns entschieden einen Beitrag für die Burg Wersau zu verfassen
und dahingehend die Beteiligten ein bisschen ausgequetscht.

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Grabungssaison 2018 in vollem Gange

Seit Anfang März ist die neue Grabungssaison angelaufen. Bedingt durch die Minustemperaturen Ende Februar war der Boden gefroren und deshalb konnte nicht eher gegraben werden.

Erneut sind Studenten der Universität Heidelberg auf dem Anwesen der ehemaligen Burg Wersau, um hier eine Lehrgrabungskampagne durchzuführen. Unterstützt werden sie vom Grabungsleiter der Universität Heidelberg Justin Schmidt. Derzeit werden die Fundamente eines Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Wer schon eine Weile nicht mehr auf dem Areal der Burg Wersau war, wird sich wundern, wieviel hervorragende Arbeit hier geleistet wurde.

Die Grabungsarbeiten sind hervorragend vorangekommen

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Medienwirksame Unterstützung der Burg Wersau durch Karlsruher Studenten

20 Studenten aus dem 3. Bachelor-Semester Wissenschaft-Medien-Kommunikation des Karlsruher Instituts für Technologie (Abteilung Wissenschaftskommunikation) sowie die Dozentin Lisa Leander besuchten am 11.11.2017 das Grabungsareal der ehemaligen Burg Wersau.

Deren Projekt über die nächsten Wochen wird es sein, wie man am Beispiel der Burg Wersau die Öffentlichkeitsarbeit mit multimedialen Beiträgen unterstützt, um die Akzeptanz der Bevölkerung in Reilingen sowie in den umliegenden Gemeinden für solche arbeits- und geldintensiven Ausgrabungs- und Forschungsarbeiten zu steigern und allgemein das Interesse zu wecken. Nicht jedem ist bewusst, mit wieviel persönlichem Engagement die ehrenamtlichen Mitarbeiter solcher Ausgrabungen dies überhaupt erst möglich machen und darauf gilt es hinzuweisen. Fördervereine sorgen dafür, dass die Kassen der Kommunen möglichst gering belastet werden und zudem soll in Zukunft bei entsprechender Nachfrage ein Ausgrabungscamp auf der Burg Wersau weitere Einnahmen bringen.

Mit diversen Konzepten zum Erfolg

Die Studenten der Abteilung Wissenschaftskommunikation des KIT haben sich mehrere Themenschwerpunkte ausgesucht, um hier möglichst breit gefächerte Unterstützungsarbeit leisten zu können. Nach erfolgter Begrüßung durch Hella Müller, der Leiterin des Arbeitskreises Burg Wersau, führte Justin Schmidt, der Grabungsleiter der Universität Heidelberg durch die unterschiedlichen Bereiche des Ausgrabungsareals.

Große Vorfreude bei den Studenten und dem AK Burg Wersau

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Besuch aus Fernost für die Burg Wersau

Die ehemalige Burg Wersau lockt selbst Besucher aus dem fernen Asien an. So geschehen am 21. August 2017, als Yuki und Peter Babucke aus dem fernen Japan anreisten, um sich unter anderem auf dem Grabungsareal der Burg Wersau umzusehen. Peter Babucke arbeitet in leitender Funktion an der Tokyoter Börse, er und seine Frau Yuki hatten vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Burg Wersau, Herrn Dirk Müller, von den Ausgrabungen gehört und wollten sich dann lieber über die echten Ausgrabungen vor Ort informieren als sich das Heidelberger Schloss anzusehen.

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